genauer betrachtet (1)

Zur Vernissage besprach der Dramatiker IGOR KROITZSCH in seiner Rede die Werke aller acht KünstlerInnen im Einzelnen. Wir geben seine Ausführungen in drei Abschnitten auf dem Blog wieder. Teil 1: „ULI FISCHER setzte in einem durchdachten Minimalismus, im ursprünglichen Gleisbett des einstigen Bahnhofes von Großderschau, sieben in Fahrrichtung a u f s t e i …

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PERSPEKTIVEN

Es ist nicht das Einfachste, fernab von Galerien und Kunstpublikum bildende Kunst öffentlich wahrnehmbar zu machen. Insofern sind unsere Open-air-Ausstellungen „irgendwo im Nirgendwo“ immer ambitionierte Vorhaben. Umso erfreulicher, dass es Partner gibt, die die Relevanz unserer künstlerischen Auseinandersetzung – gerade auf dem Land, wo das Thema Faserstoffe historisch verankert und heute virulent ist – erkennen …

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Lein oder nicht Lein – Geschichte einer Kulturpflanze

Flachshechel

Das Archäologische Landesmuseum in Brandenburg an der Havel zeigt vom 16. Juli 2022 bis zum 15. Januar 2023 die Sonderausstellung „Lein oder nicht Lein – Geschichte einer Kulturpflanze“. Die ältesten uns bekannten Stoffe, aus welchen sowohl Kleidung wie auch Gebrauchstextilien gefertigt wurden, bestanden aus Leinen, teilte das Museum am 6. Juli 2022 mit. Somit habe …

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Zukunftsreden

Vernissage am Sonntagvormittag: Nach der Eröffnung durch Projektleiterin UTE FÜRSTENBERG begrüßte IVONNE RATZMER, die Bürgermeisterin von Großderschau, die Anwesenden. ANDREAS BERGMANN, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes Prignitz – Ruppiner Land (LPV), äußerte sich in seiner Rede wertschätzend über die Zusammenarbeit mit paho. Diese habe auf beiden Seiten zur Erweiterung des Denkhorizontes geführt, beide seien aktive Netzwerker der …

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Zeigen wir uns

Die Presse ist informiert, Flyer verteilt, Redner bestellt. Sonntagvormittag um 11 Uhr Vernissage der Open-Air-Ausstellung. Bis dahin stehen Projektleiterin UTE FÜRSTENBERG und das Organisationsteam unter Strom, denn bis zur letzten Minute müssen Plakate geklebt, Titellisten geschrieben, Beschriftungen geändert werden, damit die Eröffnung KünstlerInnen wie BesucherInnen erfreut. Dieser Tag nach einer Woche Symposium bei sommerlichsten Temperaturen …

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Blau im Verlauf

Und dann kam er, der Regen. Zunächst leicht, zur Freude aller Lebewesen, dann stärker. Als sich alle KünstlerInnen, die noch an ihren Kunstobjekten entlang der Bahnlinie arbeiteten, im Glashaus versammelt hatten, um sich gut zuzureden, dass der Regen gleich vorbei sei, öffneten sich die Schleusentore. ULI FISCHER hielt, in ein Regencape gehüllt, den Verlaufszustand der …

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Einsicht, Durchsicht, Übersicht

Es kann schwer sein herauszufinden, wie ein Kleid aufzuhängen ist, damit es seine Wirkung zeigen und seine ganze Schönheit entfalten kann. Größe, Material, Windempfindlichkeit fallen schwer in’s Gewicht, wenn „Lufthaken“ nicht zur Verfügung stehen, das Kleid nicht schmutzig werden oder zu einem Stoffklumpen zusammenrutschen soll. Zu dieser Einsicht kam heute die Crew, die ILKA RAUPACH …

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stetig, wacklig, fertig

Noch etwas wacklig wirkt das Gestänge, das VERONIKA MOOS für die Grundform des Hauses auf der LKW-Waage aufzustellen hat. Die Haselnussruten sind zwar im Einzelnen bereits gut vorbereitet, geben Form wie Höhe des Hauses schon vor, aber sie müssen zu einem Ganzen verbunden werden, um einen Raum zu bilden, der sich zum gegebenen Umfeld in …

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Detailverliebt und gut durchmischt

Wie dickwandig müssen die Schäbentaler sein, um nicht zu zerbrechen? Wieviele Anteile Gelb im Blau ergeben das passende Grün? Wie lange sticke ich an einem E? Wo werden die Fototafeln stehen? Fragen über Fragen ergaben sich heute auf dem Bahngelände, weil die KünstlerInnen intensiv in ihre Arbeitsprozesse eintauchten. ANKE MEIXNER ging in die Mengenproduktion von …

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Und los!

Letztes Juniwochenende, das Symposium hat begonnen. Die KünstlerInnen sind angereist, die Koffer ausgepackt, das Begrüßungsfestmahl ist gegessen. Das Ausstellungsgelände wurde vorbereitet – das Gras gemäht, das Unkraut gejätet, das Zelt aufgebaut, Strom und Wasser angeschlossen. Neu dabei: ein Anhänger mit Glashaus als „Projektzentrale“. Vor Beginn hatten einige KünstlerInnen aus dem paho-Künstlernetzwerk an einer Führung durch …

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